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neue Bremsscheiben wegen defekter Feststellbremse?
#1
Hallo zusammen,

wegen des zu geringen Verzögerungswertes der Feststellbremse bin ich mit meinem QP V durch die HU gerasselt.

Die Beläge der Feststellbremse sind wohl "zerbröselt" und haben an den inneren Trommeln Riefen verursacht. Die HU-Nachprüfung dürfte mit neuen Bremsbacken kein Problem darstellen. Die Werkstatt empfiehlt mir jetzt aber aus "rein technischer Sicht", auch die Scheiben (und damit natürlich auch die Beläge der Betriebsbremse) zu erneuern.
Da Scheiben und Beläge noch gut sind, ich nur etwa 1.000 km im Jahr fahre und die Feststellbremse ohnehin nie benutze, erscheint mir dieser zusätzliche Aufwand doch etwas übertrieben.

Was meint Ihr?

Gruß
Stefan
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#2
Hallo Stephan,

ich empfehle Dir, lass die Trommeln entweder leicht ausdrehen oder schleif sie mit einem 200er Papier sauber, neue Beläge rauf und fertig.
Bei der Laufleistung können die Trommeln keinen Schaden haben und sind nur korrodiert .

Beste Grüße aus Berlin
Quattroporte Evolution V6 Verliebt
R1 Rn22 
T4

Nur weil man Werkzeug besitzt, heißt es noch lange nicht das man damit umgehen kann.
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#3
Hallo Stefan,
da die Feststellbremse für gewöhnlich nur im Stand eingesetzt wird, hätte ich auch keine großen Sorgen wegen der Riefen, solange die Scheibe an sich noch gut ist. Ich denke, wenn die Feststellbremse dann doch mal als Notbremse eingesetzt werden müsste, weil die Betriebsbremse ausfällt, sind die Riefen in der Trommel das kleinere Problem...

Gruß

Stefan
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#4
Ich habe die Werkstatt so verstanden, dass die Nieten, mit denen die Beläge an den Bremsbacken befestigt sind, die Riefen in den Trommeln verursacht haben.

Tatsächlich bin ich Anfang April bei meiner allerersten Fahrt nach dem Kauf zunächst in die Waschstraße. Da ich die Funktionsweise der EPB noch nicht kannte, habe ich den Motor erst ausgemacht, als der Wagen schon in die Anlage gezogen wurde. Leider war die EPB aktiv und hat sofort blockiert. Auf dem Weg durch die Waschstraße habe ich die Bremse dann nicht mehr gelöst bekommen.
Unmittelbar danach habe ich bemerkt, dass der rechte Vorderreifen beschädigt ist. Es sieht so aus, als hätte etwas für ein paar Zentimeter fest an der Flanke entlanggeschabt und sich dann - wie ein Löffel - schräg in das Gummi gebohrt. Das könnte durchaus die Kante der Führungsschiene gewesen sein, mit der das Auto wie an einem Haken durch die Waschstraße gezogen worden ist.

Kann es sein, dass die Beläge ursprünglich in Ordnung waren und erst bei dieser Aktion "zerbröselt" sind?
Oder muss da vorher schon ein Schaden dran gewesen sein?
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#5
Die Frage lässt sich hier und so schlicht nicht beantworten. Was heist denn Betriebsbremse... Scheibe und Beläge sind noch gut... ??? Wie dick ist die Scheibe noch, wie dick die Auflage der Beläge ? Das sind die Hauptfaktoren nach denen das Thema zu beurteilen ist.
Es gibt klare Verschleißgrenzen, das hat nun zunächst einmal überhaupt nichts mit der Feststellbremse zu tun.
Micha
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#6
Hallo Micha,
ich hab's so verstanden, dass die Scheiben und Beläge noch gut sind, aber in der Trommel der Feststellbremse Riefen sind - dass das arme Auto mit angezogener EPB komplett durch die Waschanlage gezogen wurde, wußte ich da noch nicht ;-)
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#7
Zitat:Die Frage lässt sich hier und so schlicht nicht beantworten. Was heist denn Betriebsbremse... Scheibe und Beläge sind noch gut... ??? Wie dick ist die Scheibe noch, wie dick die Auflage der Beläge ? Das sind die Hauptfaktoren nach denen das Thema zu beurteilen ist.

Es gibt klare Verschleißgrenzen, das hat nun zunächst einmal überhaupt nichts mit der Feststellbremse zu tun.



"Betriebsbremse" hat die Werkstatt die Bremse genannt, die über das Bremspedal betätigt wird.
Die Scheiben und Beläge sind da noch so gut, dass ich sie bei meiner Fahrleistung (ca. 1.000 km jährlich) und -weise (vorausschauend-defensiv) wohl niemals werde erneuern müssen. Genaue Millimeter-Angaben kann ich dazu nicht machen. Allerdings habe ich in meinem gesamten Autofahrer-Leben seit 1992 noch nie bei irgendeinem Fahrzeug neue Bremsscheiben und/oder -beläge gebraucht ...

Meine Frage ging auch eher dahin, ob - wie es die Werkstatt aus "rein technischer Sicht" empfiehlt - ein Tausch der Scheiben und Beläge allein wegen der Riefen in der Trommel notwendig ist.
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#8
(18.05.2020, 10:42)stewie281 schrieb: Meine Frage ging auch eher dahin, ob - wie es die Werkstatt aus "rein technischer Sicht" empfiehlt - ein Tausch der Scheiben und Beläge allein wegen der Riefen in der Trommel notwendig ist.

Moin,

halte ich für unnötig. Die Funktion der Betriebsbremse wird durch diese Riefen nicht beeinträchtigt, die sind ja innenliegend in der Trommel. Wie der böse Bube schrieb. Abdrehen und gut ist.

Bei mir wars umgekehrt, ich brauchte neue Scheiben, beim Zerlegen wurde festgestellt, dass die Handbremsbacken ebenfalls schon in Auflösung sind. Das war natürlich ein Aufwasch. Die Bremsschuhe (oder wie die Halter heißen) wurden dabei mitgemacht.

Grüße und gute Fahrt,

der Rechenknecht
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#9
hallo, ich würde die scheiben runter nehmen ausschmirkeln und neue bremsbacken rein und gut!
mit dem verstellrädchen sauber einstellen, dann hast du wieder 10 jahre ruhe!
bremsbacken quelle: https://www.ebay.de/itm/Bremsbackensatz-...Swsp9d3Ttw

uli
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#10
Die neuen Bremsbacken von A.B.S., für die ich inkl. Versand weniger als 20 € bezahlt habe, sind jetzt drin und der TÜV hat - auch ohne neue Scheiben - seinen Segen gegeben.
Allerdings war der Einbau laut Werkstatt eine "ziemliche Fummelei". Mal sehen, wie hoch die Rechnung ist ...

Dank an Alle für die hilfreichen Beiträge

Gruß
Stefan
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